Wuppertal sagt JA zu save me

02.10.2009 15:00

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Wuppertal: Die Diakonie Wuppertal ruft am Tag des Flüchtlings, am 02.Oktober 2009, zur Unterstützung der bundesweiten Save-Me Kampagne auf.

Weltweit werden aufgrund von Kriegen, politischen Krisen oder Naturkatastrophen Menschen dazu gezwungen, ihr Zuhause aufzugeben und ins Ungewisse zu fliehen. Laut Aussage des UN-Flüchtlingskommissariats UNHCR nimmt die Zahl der Flüchtlinge in den letzten Jahren wieder zu. Staaten wie die USA, Kanada, Schweden, Dänemark oder Niederlande nehmen seit längerem eine bestimmte Quote von Flüchtlingen auf, um diesen schutzbedürftigen Menschen eine Neuansiedlung („Resettlement“) in sicheren Staaten zu ermöglichen. Deutschland gehört bisher nicht zu den Resettlementstaaten, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind.

Die Idee der Save-Me Kampagne ist, eine Bewegung von unten zu initiieren, aus den Städten und Gemeinden heraus. In lokalen Bündnissen werden die Themen Resettlement und Flüchtlingsschutz in die Öffentlichkeit getragen, um so eine breite gesellschaftliche Basis zu gewinnen. Es soll für die Aufnahme von Flüchtlingen geworben werden mit dem Ziel eines Bekenntnisses des Stadt- bzw. Gemeinderats zur Aufnahme von Flüchtlingen vor Ort.

Die Diakonie Wuppertal sucht Wuppertaler Bürger und Bürgerinnen, Kirchengemeinden, Menschenrechtsorganisationen sowie andere soziale Einrichtungen als Bündnispartner für die Wuppertaler Save-Me Kampagne.

Als breites Bündnis soll Wuppertal sich wie bereits in 40 anderen deutschen Städten aktiv für den Flüchtlingsschutz einsetzen.

Interessierte können sich bei der Diakonie Migrationsdienste, Ludwigstrasse 22 in 42105 Wuppertal, melden. Die Telefonnummer lautet:0202 / 49697-0.


Wuppertal, 01.10.2009                             Pfr. Dr. Martin Hamburger

                                                                         Diakoniedirektor

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