Endlich irakische Flüchtlinge aufnehmen!
23.09.2008 18:10
Presseerklärung
23. September 2008
Die EU muss endlich irakische Flüchtlinge aufnehmen!
EU-Innenminister tagen am 25. September in Brüssel
Die Bundesregierung muss endlich irakische Flüchtlinge aufnehmen und darf eine Entscheidung nicht erneut vertagen. Die Aufnahme von irakischen Flüchtlingen müsse der Auftakt eines jährlichen Resettlementprogramms von Flüchtlingen in Deutschland sein, haben Amnesty International und PRO ASYL vor der Ratssitzung der EU-Justiz- und Innenminister am 25./26. September in Brüssel gefordert. Die Entscheidung war im Juli auf Initiative der Bundesregierung vertagt worden. Zuvor hatte die Bundesregierung zugesagt, irakische Flüchtlinge aufzunehmen. Amnesty International und PRO ASYL kritisierten die Bundeskanzlerin, dass sie eine im Grundsatz sinnvolle bundesdeutsche EU-Initiative ausgebremst hat.
„Irakische Flüchtlinge brauchen dringend Schutz, denn anders als es der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki dargestellt hat, ist die Sicherheitslage im Irak alarmierend; der Irak ist immer noch eines der gefährlichsten Länder weltweit“, sagte Julia Duchrow, Flüchtlingsreferentin von Amnesty International Deutschland. „Denkpausen, Aussitzen und Zeitspiel durch erneute Recherchen vor Ort, wie sie die EU vorhat, sind angesichts des Flüchtlingsleids unverantwortlich“, sagte Karl Kopp, Europareferent von PRO ASYL.
(...)
23. September 2008
Die EU muss endlich irakische Flüchtlinge aufnehmen!
EU-Innenminister tagen am 25. September in Brüssel
Die Bundesregierung muss endlich irakische Flüchtlinge aufnehmen und darf eine Entscheidung nicht erneut vertagen. Die Aufnahme von irakischen Flüchtlingen müsse der Auftakt eines jährlichen Resettlementprogramms von Flüchtlingen in Deutschland sein, haben Amnesty International und PRO ASYL vor der Ratssitzung der EU-Justiz- und Innenminister am 25./26. September in Brüssel gefordert. Die Entscheidung war im Juli auf Initiative der Bundesregierung vertagt worden. Zuvor hatte die Bundesregierung zugesagt, irakische Flüchtlinge aufzunehmen. Amnesty International und PRO ASYL kritisierten die Bundeskanzlerin, dass sie eine im Grundsatz sinnvolle bundesdeutsche EU-Initiative ausgebremst hat.
„Irakische Flüchtlinge brauchen dringend Schutz, denn anders als es der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki dargestellt hat, ist die Sicherheitslage im Irak alarmierend; der Irak ist immer noch eines der gefährlichsten Länder weltweit“, sagte Julia Duchrow, Flüchtlingsreferentin von Amnesty International Deutschland. „Denkpausen, Aussitzen und Zeitspiel durch erneute Recherchen vor Ort, wie sie die EU vorhat, sind angesichts des Flüchtlingsleids unverantwortlich“, sagte Karl Kopp, Europareferent von PRO ASYL.
(...)

