Mitmachen!
Ein jährliches Neuansiedlungsprogramm für Flüchtlinge in Deutschland – für dieses Ziel steht die Kampagne save me – Flüchtlinge aufnehmen! Die Idee: Eine Bewegung von unten aus den Städten und Kommunen heraus zu initiieren. Durch lokale Bündnisse wollen wir eine breite gesellschaftliche Basis gewinnen und schließlich das Bekenntnis des Stadt- oder Gemeinderats zur Aufnahme von Flüchtlingen vor Ort. In zahlreichen Städten ist dies bereits gelungen - machen auch Sie mit!
Was kann jeder Einzelne tun?
- Bekennen Sie sich zum Gedanken der Flüchtlingsaufnahme. Klicken Sie hier, um als Unterstützer der bundesweiten Save-me-Kampagne mit Namen und ggf. Bild zu erscheinen.
- Beteiligen Sie sich an der lokalen Save-me-Kampagne in Ihrer Gemeinde. Oder gründen Sie eine lokale Save-me-Initiative.
Eine lokale Save-me-Kampagne - wie geht das?
Engagierte Gruppen in möglichst vielen Städten, Kommunen und Landkreise sind gefragt, eigene save me Kampagnen zu starten. Dann wird sich auch die Politik dem Thema nicht mehr verschließen. Zu einer lokalen save me Kampagne könnte gehören:
Internetpräsenz. Um den Start zu erleichtern, unterstützt PRO ASYL alle Gruppen und Bündnisse, die in ihrer Stadt eine save me Kampagne starten wollen: Sie können hier eine eigene Internetpräsenz im Erscheinungsbild der Kampagne erhalten.
Anlässe schaffen. Die Münchener Initiative beispielsweise bezog sich bei der Forderung nach 850 Aufnahmeplätzen auf das 850-jährige Stadtjubiläum.
Informationsmaterial verbreiten. Auf dieser Website finden Sie zahlreiche Informationen zum Thema Resettlement und zur save me Kampagne, gedruckte Materialien können Sie bei PRO ASYL bestellen.
Öffentliche Veranstaltungen durchführen. Neuansiedlung sollte als Konzept des Flüchtlingsschutzes nicht nur von Fachleuten vorgestellt, sondern auch von kommunalen Verantwortungsträgern diskutiert werden. Als symbolträchtige Termine bieten sich hier insbesondere die Interkulturelle Woche, vor allem der bundesweite Tag des Flüchtlings im September oder der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember an.
Unterstützerinnen und Unterstützer suchen. In München gibt es bereits rund 900 Menschen, die sich als „Patin oder Pate“ öffentlich für eine kommunale Flüchtlingsaufnahme stark machen und zugesagt haben, Flüchtlinge nach der Aufnahme zu unterstützen. Die Berliner Save-me-Initiative bietet die Möglichkeit, „Botschafterin bzw. Botschafter“ der Berliner Kampagne zu werden. Unabhängig vom Engagement vor Ort können Einzelpersonen ihre politische Unterstützung für ein Resettlementprogramm hier erklären.
Vernetzung. Bei den anderen lokalen Initiativen kann man weitere Anregungen für Aktivitäten sammeln – hier ein Überblick über die bereits existierenden Initiativen.
Einen Stadtratsbeschluss initiieren. Das wäre das wichtige Etappenziel der Kampagne - hier ein Beschlussvorschlag für die kommunale Aufnahme von Flüchtlingen, den die Abgeordneten aus Städten und Gemeinden verabschieden könnten.

