Deutschland hat "ja" gesagt
Save me Kampagne feiert den Durchbruch bei der IMK
Mit dem Beschluss vom 9.12.2011 haben die Innenminister von Bund und Ländern den dauerhaften Einstieg Deutschlands in ein kontinuierliches Flüchtlingsaufnahmeprogramm (Resettlement) beschlossen. Damit ist eine der Kernforderungen unserer Save me Kampagne erfüllt! Die positiven und starken Signale aus über 50 Kommunen deutschlandweit sind angekommen.
Jetzt geht es um mehr: Noch ist die Zahl der aufzunehmenden Flüchtlinge mit je 300 in den kommenden drei Jahren wesentlich unter dem, was der Größe und Möglichkeit Deutschlands angemessen wäre. Auch die Ausgestaltung des neuen Programms ist wichtig: Die aufgenommenen Flüchtlinge brauchen von Beginn an ein sicheres Aufenthaltsrecht, arbeits- und sozialrechtliche Gleichstellung mit Inländern sowie bestmögliche Integrationschancen. Insbesondere die Erteilung eines GFK-Flüchtlingspasses (etwa analog den Vorschriften im 2005 abgeschafften Kontingentflüchtlingsgesetz HumHAG) wäre ein angemessener und wichtiger Schritt im Sinne des für die Betroffenenen vorgesehenen dauerhaften Schutzes.
save me - Flüchtlinge aufnehmen!
- Lokale save me - Kampagnen in über 50 bundesdeutschen Städten
- Hunderte dahinter stehende Organisationen
- Über 7.000 bekennende save me - Unterstützer bundesweit,
- 45 kommunale Ratsbeschlüsse
- bis jetzt ... und täglich wachsende Zustimmung.
"Save me - eine Stadt sagt "ja" - unter diesem Motto setzen sich seit 2008 deutschlandweit lokale Initiativen für eine dauerhafte Beteiligung Deutschlands am Flüchtlingsaufnahmeprogramm der Vereinten Nationen ein. Nach dem IMK-Beschluss vom Dezember 2011 geht die Arbeit weiter - politisch und mit PatInnenarbeit vor Ort.

